Liebe Kunden & Freunde der Mobilen Koch Kunst,
in der Zeit vor dem 17. Jahrhundert genügten ein spitzes Messer und zehn Finger, um selbst am Tisch eines Königs zu speisen. Danach entwickelte sich eine prachtvolle und raffinierte Tafelkultur um Austerngabel, Keulenhalter und Krebs messer. Es ging nicht allein darum, den Geschmack während des Essens anzuregen, sondern auch um das Zerteilen und Aufnehmen der oft kunstvoll arrangierten Speisen mit schön gestalteten Gerätschaften.
Die bis heute gepflegte Mode, Besteckteile mit Wappen oder Monogramm zu versehen, diente ursprünglich dazu, den Diebstahl zu verhindern … Für das Besteck schätzte man Silber wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften, aber auch weil es mit seinem Glanz das spärliche Licht der Kerzen reflektierte und so zu einer stärkeren Beleuchtung beitragen konnte.
Heute haben wir immer, wann immer wir wollen Licht und können auch beliebig zu jeder Tages- und Nachtzeit essen:
24 Stunden Bistro-Küche in jeder Tankstelle. Aber: Wo ist die Tisch- und Tafelkultur abgeblieben,wo ist der Genuss, die Sinnlichkeit,die Kommunikation, das
liebreizende Geplänkel einer Tafelrunde, der Austausch zwischen den Generationen?
Dabei gibt es doch (fast) nichts schöneres,als gemeinsam um einen Tisch zu sitzen, um zu essen! Diese Stimmung vom Beginn eines Dinners bis zum Espresso haben wir mit unseren Fotos des neuen Kochkursprogramms 2008 abgelichtet. Ich finde, sie vermitteln aufs Schönste
Ästhetik, Stil,gute Laune, Witz, Spannung, Erotik, Austausch – allesamt schöne Begleiterscheinungen neben der vergleichsweise banalen Sättigung. So freue ich mich wieder auf die neuen Kochkurse, bei denen wir neben Küchen- und Kochkenntnissen auch Wert legen auf eine ansprechende Tischkultur. Wie immer: mit den besten kulinarischen Grüssen vom
WeinMarktZehn

Ihre Gabriele Hussenether
mit ihren wunderbar fleißigen Mitarbeiter/innen